Neue Forschungsergebnisse von Optimizely deuten darauf hin, dass KI Marketingfachleuten nicht dabei hilft, ihre Kreativität wiederzuerlangen.
Eine Umfrage unter Marketingverantwortlichen offenbart ein wachsendes „Leidenschaft-Druck-Paradoxon“: KI spart zwar Zeit, kann aber kreative und strategische Arbeit nicht ersetzen.
„Das Problem ist nicht, dass Marketer ihre Leidenschaft verloren haben; sie haben schlichtweg den Freiraum verloren, um diese auszuleben“, sagte Tara Corey, SVP Marketing bei Optimizely. „Es liegt nicht an mangelndem Einsatz, sondern an der Komplexität. Mehr Tools, mehr Kanäle und mehr Beteiligte fragmentieren die Arbeit. Indem KI Arbeitsabläufe vernetzt, den Koordinationsaufwand reduziert und Marketern mehr Raum für Strategie und Kreativität gibt, hat sie das Potenzial, die Arbeitsabläufe zu strukturieren.“ Wenn Teams KI jedoch nur zur Steigerung ihrer Produktivität einsetzen, beschleunigen sie lediglich das Chaos. Die Daten zeigen auch, wie sich der Marketingalltag verändert. Mit zunehmenden Verantwortlichkeiten müssen Marketer eine wachsende Vielfalt an Systemen, Inputs und Prioritäten managen, was es ihnen erschwert, sich auf wirkungsvolle Aufgaben zu konzentrieren. Diese Entwicklung prägt auch die Sichtweise von Marketern auf KI. Viele erkennen zwar ihr Potenzial zur Steigerung von Geschwindigkeit und Effizienz, doch die Stimmung kippt, wenn KI die Erwartungen erhöht oder die Komplexität erhöht. So geben beispielsweise 28 % der Marketer an, dass KI die Erwartungen an die Produktivität steigert, und 13 % sagen, dass sie die Arbeitsabläufe komplizierter macht. Gleichzeitig wissen Marketer recht genau, was helfen würde. Mehr fokussierte Zeit, klarere Prioritäten und weniger reaktive Anforderungen wurden immer wieder als Möglichkeiten zur Effektivitätssteigerung genannt. Und trotz des Drucks wollen die meisten nicht aus dem Marketing aussteigen – sie hinterfragen jedoch, ob das aktuelle Arbeitstempo und die aktuelle Arbeitsstruktur zukunftsfähig sind. Zusammengenommen deuten die Ergebnisse auf eine Verschiebung der Kriterien für Erfolg und Misserfolg im Marketing hin. Steigende operative Anforderungen können die Zeit und Konzentration beeinträchtigen, die für strategisches Denken, kreative Entwicklung und einen echten Geschäftserfolg notwendig sind. Für Marketingverantwortliche bedeutet das: Ergebnisse verbessern sich nicht nur durch neue Tools. Es geht darum, die Arbeitsweise, die Prioritätensetzung und den Einsatz von Technologien wie KI zu überdenken – und zwar so, dass sie unterstützend wirken und nicht verkomplizieren. die Arbeit selbst.
Den vollständigen Bericht finden Sie unter: https://www.optimizely.com/insights/Passion-Pressure-Paradox.
Methodik
Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage von Optimizely und Heinz Marketing unter 227 Marketingfachleuten aus B2B-Branchen. Die Befragten repräsentieren verschiedene Senioritätsstufen: 72 % sind Manager oder höher und 83 % verfügen über mehr als acht Jahre Berufserfahrung. Die Umfrage umfasste sowohl quantitative als auch qualitative Antworten, um Stimmungen, Herausforderungen im Arbeitsablauf und Perspektiven auf KI zu erfassen.
Über Optimizely
Optimizely ist die KI-Plattform für Marketing, entwickelt für die Erlebnisgestalter, die bestimmen, wie Marken in der Welt auftreten. Optimizely vereint Content Management, Content Marketing, Experimentation, Commerce, Personalisierung und Analytics in einer einzigen Plattform und gibt Marketern die Freiheit zu gestalten, Kunden die Erlebnisse, an die sie sich erinnern, und KI-Agenten die Inhalte, nach denen sie suchen. Mit Optimizely können Sie frei wachsen. Erfahren Sie mehr unter optimizely.com.
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