Ursprünglich 2015 von zwei Industriedesignern gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hatten, die Mundpflege einfacher, zugänglicher und angenehmer zu gestalten, ist quip heute eine führende Marke im Gesundheitsbereich.
Als erster Direct-to-Consumer-Abo-Service für Mundpflege auf dem Markt hat das in New York ansässige Unternehmen die Branche transformiert. quip bietet durchdacht gestaltete persönliche Mundpflegeprodukte und professionelle Zahnpflegeleistungen über eine digitale Plattform, die es einfacher, zugänglicher und angenehmer macht, eine gute Mundgesundheit aufrechtzuerhalten. Zu den aktuellen Körperpflegeprodukten von quip gehören die von der American Dental Association akzeptierten (ADA-Siegel) wiederaufladbaren und batteriebetriebenen elektrischen Zahnbürsten für Erwachsene und Kinder, Smart-Zahnbürsten, nachfüllbare Zahnseide-Picks und -Fäden, nachfüllbare Mundspülungen und Kaugummis sowie die neueste Innovation – die wiederaufladbare kabellose Munddusche. Alle Produkte sind darauf ausgelegt, gute Mundpflegegewohnheiten zu fördern und Produkte durch einen vierteljährlichen Nachfüll-Lieferservice frisch und wirksam zu halten.
quip hat sich eine treue Anhängerschaft aufgebaut, indem es moderne Produkte anbietet, die Nutzer dazu ermutigen, bessere Mundpflegegewohnheiten zu entwickeln, Tipps und Tricks an seine zahlreichen Kunden liefert und sie mit seiner innovativen Mobile App dazu motiviert, ihre Mundhygiene zu verbessern.
Die App verbindet sich mit smarten quip-Geräten wie beispielsweise einer Bluetooth-fähigen Zahnbürste und belohnt Nutzer mit Punkten für das Erledigen von Mundpflegeaufgaben – etwa erfolgreiches zweimaliges Zähneputzen pro Tag für jeweils zwei Minuten. Diese Punkte können dann gegen verschiedene Rabatte und Prämien eingelöst werden. Das Unternehmen hat die Mundpflegebranche revolutioniert und wächst weiterhin rasant, indem es sein Produktangebot erweitert und neue Kunden auf der ganzen Welt erreicht.
Die Zusammenarbeit von quip mit Optimizely begann im Februar 2022
Problem
quip hatte auf dem Weg an die Spitze der Mundpflegebranche nur sporadisch auf Experimentieren gesetzt. Um jedoch die Testgeschwindigkeit zu erhöhen, ein Verständnis dafür zu gewinnen, was getestet werden sollte, Ideen zu validieren und eine interne Experimentierkultur im gesamten Unternehmen wiederzubeleben, war eine neue Lösung und ein aktualisierter Ansatz erforderlich.
Timothy P, Director of Digital Product bei quip, berichtete: „Das E-Commerce-Team, die Marketing-Teams, die Kreativ-Teams, das Produkt-Team … wir waren durch unsere Unfähigkeit, schnelle Tests durchzuführen, gelähmt." Timothy P stellte sich eine Experimentierkultur in der gesamten Organisation vor, in der alle Teams unabhängig Ideen entwickeln, Tests starten und über ihre eigenen Tests berichten konnten, ohne Hilfe und Unterstützung des Digital-Teams zu benötigen.
Die verschiedenen Teams benötigten eine ganzheitliche Testplattform, die es ihnen ermöglichte, einfache Ideen und Hypothesen schnell zu testen, die eine Validierung erforderten – wie kosmetische, textliche oder Design-Änderungen – sowie komplexere Hypothesen wie Änderungen der Site-Navigation, die mehr Engineering-Unterstützung erforderten.
Daher wurde die vollständige Experimentier-Suite von Optimizely, die sowohl Web Experimentation als auch Feature Experimentation umfasst, vom quip-Team ausgewählt, um die Marke auf ihrem A/B-Testing-Weg zu unterstützen.
Lösung
Nach einem reibungslosen Onboarding-Prozess machte sich das quip-Team schnell daran, die Experimentierplattformen von Optimizely zu nutzen, um das digitale Erlebnis für seine Abonnenten zu verbessern und gleichzeitig neue Ideen, Produkteinführungen sowie Conversion-Optimierung und Strategie zu testen und zu iterieren.
Die Geschwindigkeit der Experimente hat sich in der gesamten Organisation dramatisch erhöht, da technische und nicht-technische Nutzer nun in der Lage sind, ihre eigenen Experimente durchzuführen und ihre eigenen Ideen zu validieren, ohne das Digital-Team direkt einzubeziehen.
Die Organisation nutzt jetzt wichtige Web Experimentation-Funktionen wie den Visual Editor und die Stats Engine, die sicherstellt, dass Experimente so schnell wie möglich statistische Signifikanz erreichen.
Timothy erläuterte, dass die zugänglichen und übersichtlichen Dashboards es den Teams leicht machen, benutzerdefinierte Events einzurichten, und es allen Teams einfach machen, zu verstehen, welche Experimente eine positive Wirkung erzielen, und auf die Ergebnisse vertrauen zu können. Das quip-Team hat laut Timothy inzwischen „zwischen 3 und 6 Tests, die jederzeit gleichzeitig laufen", was die Experimentierkultur unterstreicht, die sich in der gesamten Organisation verbreitet hat. Die Erwartung ist nun, dass alle Ideen getestet, experimentell überprüft und validiert werden, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Feature Flags haben quip dabei geholfen, bestimmte Funktionen in ihrer Mobile App abzusichern und sich gegen potenziell fehlerhafte Releases zu schützen. Bei der Veröffentlichung von Anwendungsupdates auf Mobilgeräten kann die Bearbeitungszeit länger sein als bei Web- oder Desktop-Releases, da App-Updates von den jeweiligen App Stores geprüft werden müssen. Daher nutzt das Team Feature Flags, um Beta-Funktionen zu kennzeichnen, damit sie im Falle einer nicht planmäßig verlaufenden Funktionsveröffentlichung diese schnell ein- oder ausschalten können – was sowohl mehr Flexibilität als auch Sicherheit bietet.