Agenten im Einsatz 2026: Wichtige Erkenntnisse, die Sie nicht verpassen sollten

3. März 2026

Agents in Action (das virtuelle KI-Event speziell für Marketing- und Digitalteams) feierte Premiere und war ein voller Erfolg. Hier die wichtigsten Erkenntnisse.

Agents in Action (das virtuelle KI-Event speziell für Marketing- und Digitalteams) feierte 2026 Premiere und hat die Erwartungen voll und ganz erfüllt.

Wir konnten ein hochkarätiges Rednerfeld zusammenbringen, darunter Nathaniel Whittemore (Moderator von The AI ​​Daily Brief), Daniel Hulme (Chief AI Officer bei WPP), Bernard Huang (Gründer von Clearscope), John Habib (Director of Content Strategy bei Diligent) und Greg Kihlström (Principal bei The Agile Brand).

Gemeinsam mit unseren eigenen KI-Experten bei Optimizely – Julia Maguire, Ali Hart, Mark Wakelin und Leah Messenger – behandelten sie alle Aspekte, von der Frage, wo Menschen den größten Mehrwert bieten, bis hin zu der Frage, wo dies der Fall ist. Von einer agentengesteuerten Welt über die Optimierung Ihrer Sichtbarkeit in KI-gestützten Suchergebnissen bis hin zu Marketing-Anwendungsfällen, die Ihre Konkurrenten noch nicht entdeckt haben.

Verpasst? Keine Sorge, alles ist auf Anfrage verfügbar. Aber zuerst ein kleiner Vorgeschmack auf die wichtigsten Erkenntnisse.

1) KI erzeugt unendlich viele Inhalte, also konzentrieren Sie sich umso mehr auf Ihre ausschließlich menschlichen Eigenschaften.

Wir haben einen Wendepunkt erreicht. KI hat uns über die Phase hinausgeführt, in der die Content-Erstellung der Flaschenhals war. Unser Gastredner, Nathaniel Whittemore (Moderator von AI Daily Brief), brachte es auf den Punkt: Die Produktion ist heute im Überfluss vorhanden, wenn nicht gar unendlich. Denken Sie über einfache A/B-Tests hinaus; wir sprechen von einem „Doctor Strange-Ansatz“ im Marketing, bei dem Millionen von Szenarien simuliert werden, um den optimalen Punkt zu finden. Wenn KI also endlos Inhalte produzieren kann, was ist dann Ihre Superkraft? Nathaniel argumentiert, dass es vor allem um die einzigartigen menschlichen Nuancen geht, die KI einfach nicht imitieren kann. Die beste Definition einer Marke, erinnerte er uns, ist der emotionale Nachgeschmack eines Erlebnisses – und KI kennt die kulturellen Stimmungen in Echtzeit nicht. Ihre Intuition, Ihr Einfühlungsvermögen und Ihr Instinkt dafür, was gerade Anklang findet? Das ist Gold wert. Aber hier kommt der entscheidende Punkt: Quantität allein reicht nicht aus. Eine riesige Menge an Inhalten zu erstellen, ist etwas anderes, als sie in einen Prozess einzuspeisen, in dem sie auch tatsächlich fließen können. Hier kommen intelligente Systeme und vertikale KI ins Spiel: Sie nutzen tiefgreifendes Fachwissen und reale Endpunktdaten aus Kundeninteraktionen, um die Prozesse zu entwickeln, die KI wirklich für Sie nutzbar machen. Es geht darum, Ihre Arbeitsweise neu zu gestalten, nicht nur Tools hinzuzufügen.

Sehen Sie sich Nathaniel Whittemores vollständige Keynote on demand an, um zu erfahren, wie Sie Ihre menschliche Stärke ausbauen und Systeme entwickeln, die auf Erfolg ausgelegt sind.

2) Die meisten KI-Fehler beginnen mit organisatorischen, nicht mit technischen Problemen.

Daniel Hulme (Chief AI Officer, WPP) und Julia Maguire untersuchten gemeinsam die sich wandelnde Beziehung zwischen Menschen und KI-Systemen im Marketing – und die Ergebnisse waren aufschlussreich. Ihre neuesten „Kunden“ werden nicht immer Menschen sein. KI-Systeme, die im Auftrag von Menschen handeln, sind bereits im Einsatz. Das bedeutet, dass Marken für diese Systeme verständlich werden müssen: klare Begriffe, strukturierte Daten, nachprüfbare Aussagen. In einer Welt voller synthetischer Inhalte ist Vertrauen die wertvollste Währung einer Marke. Herkunft, Authentizität und Richtlinien für verantwortungsvolle Content-Erstellung sind nicht länger optional – sie sind Kernbestandteile der Markenstrategie. Die andere wichtige Erkenntnis? Die meisten KI-Fehler sind nicht technischer Natur. Fehlerhafte Daten, unklare Zuständigkeiten und unzureichende Zielsetzungen sind typische Schwachstellen. Schaffen Sie die Grundlagen, bevor Sie weitere Tools einsetzen.

Sehen Sie sich die vollständige Session on demand an.

3) Zentralisieren, Vorlagen erstellen und skalieren

John Habib (Director of Content Strategy, Diligent) schilderte, wie sein Team aus anfänglicher Neugierde für KI eine wirklich leistungsstarke Marketingmaschine entwickelte – und dieser Ansatz ist übertragbar. Der erste Schritt? Dokumentieren Sie Ihre Prozesse. Seien Sie ehrlich, wo Ihre Schwachstellen und Reibungspunkte liegen, denn genau hier kann KI ansetzen und einen entscheidenden Unterschied machen. Standardisieren Sie anschließend alles: Erstellen Sie Vorlagen für die Eingaben gängiger Projekte – Webinare, Blogbeiträge, Webseiten, Social-Media-Inhalte –, damit Ihre Mitarbeiter schnell und effizient die richtigen Ergebnisse liefern können, ohne jedes Mal das Rad neu erfinden zu müssen. Und ganz wichtig: Richten Sie die Systeme nicht ein und lassen Sie sie dann im Stich. KI entwickelt sich ständig weiter, und selbst die besten Agenten müssen regelmäßig optimiert werden, um weiterhin die benötigte Qualität und Konsistenz zu gewährleisten.

Sehen Sie sich die vollständige Diligent-Session on demand an, um zu sehen, was möglich ist.

4) Keine Panik – AEO ist SEO tatsächlich sehr ähnlich.

Der Traffic ist gesunken. Sie werden nicht mehr so ​​gefunden wie früher. Kommt Ihnen das bekannt vor? Bernard Huang (Gründer von Clearscope) hat die neue Realität der KI-gestützten Suche analysiert – und sie deutlich verständlicher gemacht.

Die Zukunft der Suche ist dialogorientiert. Nutzer bevorzugen zunehmend Chatbots gegenüber den traditionellen „10 blauen Links“, was bedeutet, dass sich die Spielregeln geändert haben. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Suchmaschinenoptimierung (AEO) ist der Suchmaschinenoptimierung (SEO) sehr ähnlich. Der Hauptunterschied liegt in der Belohnung – Sichtbarkeit statt direkter Klicks.

Und der schnellste Weg zu KI-Sichtbarkeit? Ganz einfach: Verbessern Sie Ihr Ranking in den traditionellen Suchmaschinen wie Google oder Bing. Der schnellste Weg, Einfluss darauf zu nehmen, was KI über Sie sagt, ist, dort, wo KI lernt, eine hohe Platzierung zu erreichen.

Erhalten Sie das vollständige AEO-Playbook, indem Sie sich die Session on demand ansehen.

5) Bei der Suche nach Anwendungsfällen sollte man mit den Problemen (nicht mit den Möglichkeiten) beginnen.

Julia Maguires Vortrag beleuchtete eine der häufigsten Fallen bei der KI-Einführung: die Jagd nach Möglichkeiten anstatt die Lösung realer Probleme. KI-Pilotprojekte scheitern, wenn sie auf unklare oder fehlerhafte Arbeitsabläufe angewendet werden. Ein klar definiertes Problem ist der beste Indikator für messbare Auswirkungen. Die wertvollsten KI-Anwendungsfälle ergeben sich stets aus dem Verständnis, wo Arbeit langsam, manuell, fehleranfällig oder zu stark von bestimmten Personen abhängig ist – die Engpässe, die im Marketing-Lebenszyklus oft offensichtlich sind. Ein gemeinsames Framework zur Identifizierung dieser Chancen ist entscheidend und hilft Teams, Prioritäten abzustimmen, Ideen auf Herz und Nieren zu prüfen und von einmaligen Pilotprojekten zu skalierbaren Anwendungsfällen für KI-Agenten zu gelangen. Sehen Sie sich den vollständigen Vortrag on demand an, um das Framework kennenzulernen.

6) Gestalten Sie Ihr Design so, dass es den Erlebniswert steigert, nicht nur die Effizienz Ihres eigenen Teams gewährleistet.

Greg Kihlström (Principal, The Agile Brand) und Ali Hart forderten die Anwesenden auf, über den eigentlichen Zweck von KI nachzudenken. Ja, KI kann Zeit sparen und Kosten senken. Ihre größte Wirkung entfaltet sie jedoch, wenn sie die Kunden- und Mitarbeitererfahrung nachhaltig verbessert – und nicht nur operative Kennzahlen. Geschwindigkeit wird nur dann zum Wettbewerbsvorteil, wenn Botschaften und Erlebnisse die Nuancen und die Intention Ihrer Markenbotschaft bewahren. Im großen Maßstab erfordert dies eine automatisierte Markenführung. Der andere große Wandel? Der Übergang von Insellösungen zu einem plattformorientierten Denken. Der Aufbau eines wirklich vernetzten, KI-zentrierten Ökosystems bedeutet, in Kategorien einer umfassenden Kundenplattform zu denken – nicht kanalweise oder toolweise. Sehen Sie sich die vollständige Session on demand an.

7) Machen Sie Eigentumsverhältnisse und Verantwortlichkeiten klar, wenn Sie Ihr KI-Programm mit Zuversicht skalieren wollen.

Mark Wakelin schloss die Veranstaltung mit der Governance-Diskussion ab, die viele Teams meiden – und die darüber entscheidet, ob KI tatsächlich skalierbar ist. Die erste Lektion: Wählen Sie ein Governance-Modell, das zu Ihrer KI-Bereitschaft passt. Teams stagnieren, wenn KI als einmaliges Werkzeug statt als Programm behandelt wird. Das richtige Modell ermöglicht Geschwindigkeit und schützt gleichzeitig Marke, Daten und Compliance. Die zweite Lektion: Machen Sie Verantwortlichkeiten klar. KI skaliert nur, wenn Rollen klar definiert sind – wer legt die Leitlinien fest, wer entwickelt und wartet Agenten, wer ist für Qualität und Risiko verantwortlich. Unklarheiten führen zum Stillstand von Programmen. Und schließlich: Messen Sie Ergebnisse, nicht nur Aktivitäten. Um das nächste Potenzial von KI auszuschöpfen, benötigen Sie Beweise – verfolgen Sie Produktivität, Leistung und Geschäftsauswirkungen, um Ihre Investitionen zu priorisieren.

Sehen Sie sich Marks vollständige Session on-demand an und laden Sie sich das umfassende AI Marketing Playbook

herunter.

8) Das Agentenlabor: Hier können Sie Agenten in Aktion erleben.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Teilnehmer im Agent Lab echte Agenten kennenlernen, die von echten Marketingteams entwickelt wurden. Folgendes wurde präsentiert:
1

Virtueller Fokusgruppen-Agent (entwickelt von Netcel): Erhalten Sie sofortiges, persona-basiertes Feedback, um effektivere und personalisierte Inhalte in großem Umfang zu erstellen – ohne die Kosten herkömmlicher Nutzerforschung.

2

Competitive Benchmark Agent (entwickelt von der Robinson Club GmbH, Teil der TUI Group): Automatisieren Sie tagelange Wettbewerbsanalysen in Minuten – mit strategischen Empfehlungen und markenkonformen Inhalten, um Ihre Marketingaktivitäten zu beschleunigen.

3

Content Publish Update (CPU) Agent (entwickelt von Diligent): Sparen Sie jede Woche Stunden, indem Sie die manuelle Zusammenführung von Inhaltsdaten in übersichtliche, strukturierte Berichte für die interne Nutzung automatisieren.

4

Webinar Campaign Builder Agent (entwickelt von Diligent): Automatisieren Sie die gesamte Erstellung einer Webinar-Kampagne – von der Aufgabeneinrichtung und der Berechnung des Fälligkeitsdatums bis hin zur Generierung markenkonformer Entwürfe.

Das war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Agents in Action zu bieten hatte. Alle Sessions sind jetzt auf Abruf verfügbar – vollgepackt mit praktischen Frameworks, Beispielen aus der Praxis und Erkenntnissen, die wirklich etwas bewegen. Alle Sessions auf Abruf ansehen →