Commerce und Content: Wie intelligentere Content Supply Chains B2B-Käufe antreiben

11. Juli 2024

Wir sprechen über die Optimierung der Logistik, die Rationalisierung der Auftragsabwicklung und die schnelle Auslieferung von Produkten an Kunden.

In der Welt des B2B-E-Commerce sind Lieferketten alles. Wir sprechen über die Optimierung der Logistik, die Rationalisierung der Auftragsabwicklung und die schnelle Auslieferung von Produkten an Kunden. Doch es gibt einen verborgenen Faktor, der Lieferketten von Grund auf verändert: Content. Von Produktbeschreibungen über Bilder und Videos bis hin zu Bewertungen spielt der Content rund um Ihre Produkte eine überraschende Rolle bei der Beeinflussung von Kaufentscheidungen. Und im Zentrum von allem steht die Content Supply Chain – das oft übersehene System zur Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung des Contents, der Käufe antreibt. 

Doch während sich die meisten Unternehmen auf die Rationalisierung von Logistik und Auftragsabwicklung konzentrieren, gibt es einen verborgenen Engpass, den viele übersehen: den Einfluss von Content auf die Steigerung der Conversions und die Verbesserung der Kundentreue.  

Für Hunter Engineering, einen führenden Hersteller von Wartungsgeräten für Automobile, war dieser Schnittpunkt der Schlüssel zu einem Anstieg der Leads um 88 %, einem Zuwachs des Traffics um 72 % und einem Anstieg der monatlichen Bestellungen um 20 %.  

Mehr erfahren: Hunter Engineering steigert Leads und Traffic mit Optimizely 

Die Kraft von Content bei Kaufentscheidungen

Bei B2B-Käufen werden Entscheidungen selten aus einer Laune heraus getroffen. Käufer recherchieren, vergleichen Produkte, lesen Bewertungen und wägen Optionen sorgfältig ab. Bei jedem Schritt der Journey spielt Content eine entscheidende Rolle. Eine Studie von Optimizely ergab, dass 98 % der Verbraucher schon einmal aufgrund von unvollständigem oder ungenauem Content von einem Kauf abgehalten wurden.  

Auf der anderen Seite ergab eine Studie von Salsify, dass „...detaillierter Produkt-Content der wichtigste Grund dafür ist, dass 73 % der Verbraucher auf ‚Kaufen' klicken.“ Reichhaltiger, detaillierter Produkt-Content – denken Sie an hochwertige Bilder, ausführliche Produktbeschreibungen und Kundenbewertungen – schafft Vertrauen, beantwortet Fragen und steigert letztlich den Umsatz. 

Doch großartigen Content zu erstellen ist nur die halbe Miete. Dieser Content muss die Käufer dort erreichen, wo sie sich befinden, ob auf Ihrer Website, auf ihrem Mobilgerät oder darüber hinaus. Hier hilft die Content Supply Chain – der durchgängige Prozess, die Workflows und die Tools, die ein Unternehmen nutzt, um Content zu erstellen, zu verwalten, freizugeben und zu verteilen. Ein gut geölter Content-Erstellungsprozess  stellt sicher, dass relevanter, personalisierter Content zur richtigen Zeit zu den richtigen Käufern gelangt, Kaufentscheidungen antreibt und Umsatz generiert. 

Die Verbindung zwischen Content und Commerce

Die Content Supply Chain beginnt mit der Ideenfindung, geht dann in eine konkrete Anfrage über, gefolgt von Entwurf, Bearbeitung und Gestaltung. Doch in der heutigen Welt existiert die Content Supply Chain nicht im luftleeren Raum. Sie ist eng mit dem Commerce verbunden – und genau da wird es richtig interessant.  

Nehmen wir zum Beispiel Produktbeschreibungen. Diese sind nicht nur eine trockene Liste von Funktionen und technischen Daten. Sie sind Gelegenheiten, Geschichten zu erzählen, Vorteile hervorzuheben und ein Bild davon zu zeichnen, wie ein Produkt das Problem eines Käufers lösen kann. Und mit dem Aufstieg KI-gestützter Content-Tools können Unternehmen personalisierte, relevante Produktbeschreibungen in großem Umfang erstellen – und sie dann über alle Kanäle hinweg an die Käufer ausliefern, von Websites über Social Media bis hin zu E-Mail. 

Das Gleiche gilt für Bilder und Videos. Rich Media gibt Käufern einen tieferen Einblick in Produkte und ermöglicht es ihnen, sich vorzustellen, wie diese im echten Leben funktionieren. Und Kundenbewertungen? Sie schaffen Vertrauen, liefern Social Proof und geben Käufern die Zuversicht, auf „Kaufen“ zu klicken. 

Wie können Unternehmen also ihre Content Supply Chains optimieren, um Kaufentscheidungen voranzutreiben und den Commerce anzukurbeln? Es beginnt mit der Zentralisierung von Content und der Optimierung der Zusammenarbeit. Tools wie die Content Marketing Platform von Optimizely ermöglichen es Teams, manuelle Bearbeitung und isolierte Workflows hinter sich zu lassen und in der Cloud gemeinsam an Content zu arbeiten. Mit Optimizelys Commerce können Unternehmen dann Website-Erlebnisse schaffen, die ihre Marke global ausweiten, und nicht-technische Nutzer befähigen, ansprechende, content-getriebene Kauferlebnisse zu kuratieren. 

Die Ergebnisse sind beeindruckend. Unternehmen verzeichnen einen sprunghaften Anstieg von Leads und Traffic, einen Zuwachs des Bestellvolumens und einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt. Doch die Auswirkungen gehen über bloße Zahlen hinaus. Durch die Integration von Content und Commerce verbessern Unternehmen die Zusammenarbeit, steigern die Motivation und schaffen die Voraussetzungen für globales Wachstum. 

Die Lektion: Content treibt Commerce an

Die Fallstudie von Hunter Engineering lehrt uns eine wertvolle Lektion: In der heutigen Digital-First-Welt sind Content und Commerce nicht nur nette Extras – sie sind das Rückgrat einer gesunden Lieferkette. Durch Investitionen in eine intelligentere Content-Erstellung und maßgeschneiderte Commerce-Erlebnisse können Unternehmen ihre Abläufe rationalisieren, die Zusammenarbeit verbessern und letztlich mehr Umsatz erzielen. Wenn Sie also Ihre Content Supply Chain optimieren möchten, konzentrieren Sie sich nicht nur auf die Logistik; sehen Sie, wie ein Fokus auf Content und Commerce Ihr Unternehmen verändern kann.