Für ein erfolgreiches Experimentierprogramm muss man mit der Frage beginnen: „Was ist das Ziel?“ der Wachstums- und Experimentierbemühungen.
- Output-Metriken – Dies sind Ihre Endziele und die wichtigsten Kriterien für die Erfolgsmessung Ihres Produkts oder Ihrer Nutzererfahrung (z. B. bei einer Einzelhandels-App wären dies Käufe, Umsatz und gegebenenfalls Anmeldungen zu Treuekonten).
- Input-Metriken – Dies sind die Aktionen Ihrer Nutzer, die gute Indikatoren für den Erfolg sind und zur Verbesserung Ihrer Output-Metriken beitragen (z. B. könnte dies bei derselben Einzelhandels-App die durchschnittliche Anzahl der pro Sitzung angesehenen Produkte oder die Suchrate innerhalb der App sein).
Dieses Framework hilft dabei, die Verhaltensweisen zu definieren, die die primäre Ergebniskennzahl beeinflussen.
Betrachten wir beispielsweise einen Einzelhandelskunden, der die Anmeldungen für sein Treueprogramm steigern möchte. Die Input- und Output-Kennzahlen könnten etwa wie folgt aussehen.
Wie Sie sehen, ist das primäre Ziel und die wichtigste Kennzahl dieser Produktdetailseite, dass ein Kunde ein Produkt in den Warenkorb legt. Verhaltensweisen wie Scrolltiefe, Bildinteraktionen und Attributauswahl sind jedoch wichtige Kennzahlen, die Kunden diesem Ziel näherbringen. Insgesamt hätte eine vollständige Nutzerreise von einem zentralen Einstiegspunkt (z. B. einer Produktkategorieseite) für jede Seite dieselben Website-Kennzahlen, aber unterschiedliche Kennzahlen auf Seitenebene.
Im Gespräch mit Kunden werde ich oft gefragt: „Welche Kennzahl sollte die Seite haben?“ Ich verweise dann gerne auf diesen Blogbeitrag von Avinash Kaushik zum Thema Fehler in der Webanalyse und frage einfach: „Warum gibt es diese Seite?“ Sie sollte dazu dienen, den Nutzer Ihren primären Kennzahlen näherzubringen. Je nachdem, zu welchem Schritt die Seite den Kunden führt, ist das Ihre Seiten-Output-Metrik! Unten sehen Sie ein Beispiel für einen Nutzerpfad, der aus Seiten einer Website besteht, wobei wir weiterhin unser Einzelhandelsbeispiel verwenden.
Eine User Journey mit Fokus auf die Output-Metrik jeder Seite und die zugehörigen Input-Metriken
Wenn Sie Produkte und Nutzererlebnisse durch Experimente verändern, ändern sich Ihre Input-Metriken wahrscheinlich. Daher ist es wichtig, Ihre Input- und Output-Metriken sowie die gesamte User Journey regelmäßig zu überprüfen. Ich empfehle, mindestens einmal jährlich eine Neuzuordnung vorzunehmen.
Haben Sie bereits User Journey Mapping oder Input-/Output-Metrik-Mapping durchgeführt? Welche Best Practices wenden Sie dabei an? Teilen Sie Ihre Erfahrungen auf Twitter unter @Optimizely.
Sind Sie bereit, Ihre Experimentierpraxis zu optimieren? Kontaktieren Sie uns noch heute.