Quelle: Optimizely Evolution of Experimentation Report
Mehr Tests = mehr Wert. Selbst die Daten belegen das Gegenteil.
Ist es wirklich so einfach, dass mehr Tests gleichbedeutend mit mehr Wert sind?
Wenn Sie Ihr Programm aufbauen und in Gang bringen, beispielsweise in den ersten 12–18 Monaten, ja – führen Sie so viele Tests wie möglich durch. Das hilft Ihnen, eine Datenbank mit Erfolgsgeschichten zu erstellen, um mehr Ressourcen zu gewinnen und eine Kultur des Experimentierens zu etablieren.
Der nächste Schritt bedeutet jedoch nicht unbedingt mehr Geschwindigkeit. Es geht darum, sich auf die Komplexität zu konzentrieren und über kosmetische Änderungen hinauszugehen. Kleine Anpassungen führen meist nur zu geringfügigen Verbesserungen. Unsere Forschung hat gezeigt, dass die Experimente mit dem größten Nutzenzuwachs zwei Gemeinsamkeiten aufweisen:
Sie nehmen größere Codeänderungen vor, die sich stärker auf die Nutzererfahrung auswirken.
Sie testen gleichzeitig eine größere Anzahl von Varianten.
Komplexere Experimente, die wesentliche Änderungen an der Nutzererfahrung vornehmen (z. B. Preisgestaltung, Rabatte, Checkout-Prozess, Datenerfassung usw.), erzielen mit höherer Wahrscheinlichkeit einen größeren Nutzenzuwachs.
Die Rolle von Analysen
Um Kennzahlen zur Customer Journey zu erfassen und zusammengesetzte Kennzahlen zu erstellen, müssen Ihre Daten miteinander verknüpft sein. Die meisten Experimentierprogramme stehen jedoch vor einem grundlegenden Problem: Ihre Daten liegen in Datensilos vor. Webanalyse an einem Ort, Kundendaten an einem anderen und Experimentergebnisse ganz woanders.
Hier revolutioniert die Data-Warehouse-basierte Analyse die Spielregeln.
- Testen Sie beliebige Kennzahlen in Ihrem Data Warehouse – vom Umsatz bis zum Kundenwert – ohne komplexe Datenpipelines.
- Beantworten Sie anspruchsvolle Geschäftsfragen in Minuten statt Tagen. Generieren Sie Kohorteneinblicke im Handumdrehen.
- Führen Sie Experimente im Web, in E-Mails und im CRM mit Stats Engine durch – alle Ergebnisse werden zentral analysiert.
- Bewahren Sie sensible Daten in Ihrem Data Warehouse auf, während Sie komplexe Experimente durchführen.
- Verhindern Sie Diskussionen über Kennzahlen, indem Sie alle mit denselben Data-Warehouse-Daten arbeiten.
Erfahren Sie, warum Data-Warehouse-native Analytics die Gegenwart und die Zukunft datengetriebener Experimente ist.
Ihre Analysefunktionen sollten zudem über die reine Datenkonsolidierung hinausgehen. Die Liste umfasst:
- Heatmapping:Vergleichen Sie die einfache Klickverfolgung und verstehen Sie, wie sich Nutzerinteraktionen entlang der gesamten Customer Journey in Umsatz umwandeln.
- Benutzerdefinierte Ereignisse:Verabschieden Sie sich von vordefinierten Ereignissen und verfolgen Sie jedes für Ihr Unternehmen relevante Nutzerverhalten, einschließlich komplexer Interaktionssequenzen und mehrstufiger Konversionspfade.
- Attribution über mehrere Touchpoints:Verstehen Sie, wie sich Experimente auf die gesamte Customer Journey auswirken, verfolgen Sie geräteübergreifende Pfade und messen Sie die Auswirkungen verzögerter Konversionen.
- Statistische Signifikanz: Führen Sie anspruchsvolle Analysen durch, ohne an Geschwindigkeit einzubüßen. Nutzen Sie automatisierte Tests und sequentielle Analysen für schnellere und präzisere Entscheidungen.
Diese Funktionen verwandeln Ihre Analyse-Engine von einem passiven Berichtssystem in einen aktiven Erkenntnisgenerator.
Wie Sie Metriken in verschiedenen Programmen auswählen Phasen
Jedes erfolgreiche Experimentierprogramm durchläuft verschiedene Phasen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Metrikstrategie in jeder Phase weiterentwickeln und erkennen, wann Sie bereit für den nächsten Schritt sind.
1. Frühphase: Die Grundlage schaffen
In dieser Phase geht es primär darum, die Wirksamkeit von Experimenten nachzuweisen. Sie können mit zwei oder drei Kernmetriken und einem einfachen Dashboard beginnen.