Nicht jedes Feedback ist hilfreich: Effektives Feedback vs. nutzloses Feedback

16. Apr. 2025

Nicht jedes Feedback ist gleich... oder hilfreich. So unterscheiden Sie für Kreative zwischen nutzlosem und effektivem Feedback – egal ob für Ihre Kolleginnen und Kollegen oder Ihr Team.

Kreatives Feedback ist ach-so-wichtig – es ist die Art, wie wir wachsen, unsere Ideen verfeinern und letztlich bessere Arbeit leisten. Aber weil Kreativität von Natur aus subjektiv ist, gelten für Feedback zu kreativer Arbeit andere Regeln.

Das Knifflige? Nicht jedes Feedback ist gleich. Manches Feedback kann Ihre Arbeit voranbringen, während andere Kommentare Sie verwirrt, demoralisiert oder ganz auf den falschen Weg (oder schlimmer: auf mehrere, widersprüchliche Wege) führen können.

Hier erfahren Sie, wie Sie für Kreative zwischen nützlichem und nutzlosem Feedback unterscheiden – egal ob für Ihre Kolleginnen und Kollegen oder Ihr Team.

Wie effektives Feedback aussieht

Okay, wie sieht nützliches Feedback also tatsächlich aus? Gutes Feedback sollte konkrete Orientierung zur Verbesserung bieten und Eigenschaften kombinieren wie:

Konzentration auf konkrete Punkte: Allgemeine Aussagen wie „ändere das“ und „das ist nicht gut“ helfen niemandem – nützliches Feedback benennt den genauen Verbesserungsbereich, etwa „der Satzbau passt hier nicht ganz“ oder „der Call-to-Action könnte stärker sein“.
Umsetzbare Vorschläge anbieten: Gehen Sie über das Benennen von Problemen hinaus, indem Sie konkrete Lösungen oder Vorschläge liefern, z. B. „Erwägen Sie, einen anderen Call-to-Action per A/B-Test zu prüfen, um zu sehen, ob er die Klickrate verbessert“.
Auf Projektziele ausrichten: Beziehen Sie Ihr Feedback direkt auf die Gesamtziele und Erfolgskennzahlen des Unternehmens und/oder des Projekts selbst, damit es dazu beiträgt, diese gewünschten Ziele zu erreichen.

3 Anzeichen dafür, dass Sie nutzloses Feedback geben

Dann gibt es noch Feedback, das... nicht so gut ist. Das ist die Art von Feedback, die subjektiv, vage und letztlich nicht hilfreich für die empfangende Person ist. So erkennen Sie nutzloses Feedback:

Sie bleiben super allgemein: Wenn Sie keine konkreten Beispiele oder konkreten Fälle haben, wird es ziemlich schwer, auf Feedback zu reagieren – das heißt also kein „dieses Design ist nicht ansprechend“ und dann Schluss, okay?
Es gibt keine umsetzbaren Lösungen: Einfach nur auf ein Problem hinzuweisen, ohne Vorschläge, Hinweise oder zumindest vage Lösungen anzubieten, ist keine wertvolle Form von Feedback.
Sie machen es subjektiv: Nehmen Sie der Vision und Kreativität des ursprünglichen Urhebers nichts weg, indem Sie ihr Ihren eigenen Stempel aufdrücken – versetzen Sie sich in seine Lage und schauen Sie, wo objektiv etwas verbessert werden könnte.

So verfeinern Sie Ihren Feedback-Prozess

So können Kolleginnen und Kollegen und insbesondere Marketing-Führungskräfte sicherstellen, dass Feedback umsetzbar ist (und nicht als Kritik wahrgenommen wird):

Klare Ziele festlegen: Stellen Sie sicher, dass alle die Projektziele und Erfolgskennzahlen verstehen, bevor Sie Feedback geben, oder dass Sie Ihr Feedback an diesen Zielen ausrichten.
Lösungen anbieten (nicht nur Probleme aufzeigen): Nutzen Sie Feedback als Teil eines Lernprozesses – indem Sie Lösungen, Vorschläge oder eine gewisse Richtung anbieten, helfen Sie der empfangenden Person, zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Eine Kultur der offenen Kommunikation schaffen: Normalisieren Sie (nützliches) Feedback, indem Sie offen über seinen Wert und seine Erkenntnisse sprechen und einen durchdachten Feedback-Prozess in Ihre Content-Erstellungs-Workflows einbinden.
Konkrete Feedback-Richtlinien bereitstellen: ... und apropos „durchdacht“: Denken Sie an konkrete Richtlinien, denen Ihr Team beim Geben von Feedback folgen kann.
Filtern und priorisieren: Fragen Sie sich immer „ist dieser Kommentar wirklich nötig?“, um die eher subjektive Kritik zu vermeiden, und halten Sie sich an Feedback-Punkte, die dem Content Creator helfen, zu lernen und sich inspirieren zu lassen.
Konstruktive Kritik mit Positivem ausbalancieren: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Feedback-Prozess nicht demotivierend ist, indem Sie auch positives Feedback einbeziehen... denn wer freut sich nicht über ein Kompliment?
Respektvoll und zeitnah sein: Geben Sie Feedback umgehend, solange die Aufgabe noch frisch ist – oder zumindest mit der finalen Deadline im Hinterkopf – und verwenden Sie dabei natürlich eine respektvolle (stressfreie) Sprache.

Lassen Sie das Feedback in Ihrem Workflow fließen

Mit offener Kommunikation und indem Sie Feedback-Prozesse nahtlos in Ihren Workflow integrieren, werden Sie sehr viel weniger Störungen und sehr viel weniger Wartezeit darauf erleben.

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