Wie Sie Ihren MarTech-Stack für das agentenbasierte Zeitalter neu aufbauen

13. Okt. 2025

In unserem neuesten Whitepaper mit MartechTribe, „Composable by Design: Building an Agentic Content Ecosystem“, zeigen wir Ihnen, wie führende Marketer die Kompositionsfähigkeit von der Theorie in die Strategie umsetzen und wie agentenbasierte KI den Begriff „Vernetzung“ neu definiert. Laden Sie sich jetzt Ihr Exemplar herunter.

Wie Sie Ihren MarTech-Stack für das agentenbasierte Zeitalter neu aufbauen

KI hat nicht nur die Arbeitsweise von Marketern verändert, sondern auch die Art und Weise, wie Technologie-Stacks aufgebaut werden.

Was einst ein Modewort in der Architektur war, ist heute eine betriebswirtschaftliche Disziplin. Der Aufstieg der KI zwingt Unternehmen dazu, die Vernetzung, Anpassung und Wertschöpfung ihrer MarTech-Stacks zu überdenken. Was einst ein statisches Toolset war, ist heute ein lebendiges, lernendes Ökosystem – eines, das sowohl Struktur und Flexibilität als auch Einfachheit erfordert.

In unserem neuesten Whitepaper mit MartechTribe, Composable by Design: Building an Agentic Content Ecosystem, zeigen wir Ihnen, wie führende Marketer die Kompositionsfähigkeit von der Theorie in die Strategie umsetzen und wie agentic AI den Begriff „Vernetzung“ neu definiert.

Der große Neustart der Kompositionsfähigkeit für Martech

Die Martech-Landschaft war noch nie so groß – und gleichzeitig so fragmentiert.

Es gibt mittlerweile mehr als 15.000 Tools im Ökosystem (gegenüber nur 150 im Jahr 2011). Und obwohl das zunächst vielversprechend klingt, hat es eine neue Art von Komplexität geschaffen: zu viele Tools, zu wenig Design.

Unsere Forschung ergab:

  • 62 % der Unternehmen nutzen mehr Martech-Tools als vor zwei Jahren (Martech.org, State of Your Stack Survey 2025).
  • Nur 33 % der Martech-Funktionen werden voll ausgeschöpft (Gartner, Martech Utilization Survey 2023).
  • 39 % der CMOs stehen unter Druck, die Martech-Kosten zu senken und gleichzeitig den ROI nachzuweisen (Gartner CMO Spend Survey 2025).

Die Lösung liegt nicht darin, alles in einer Suite zu konsolidieren. Sie liegt darin, zielgerichtet vorzugehen – den Tech-Stack an den Ergebnissen auszurichten, nicht an der Anzahl der Tools. Mehr Marketingtechnologie ist einfach nicht mehr die Antwort.

Betrachten Sie Ihren Marketingtechnologie-Stack wie ein Sonnensystem.

Jeder MarTech-Stack hat ein Gravitationszentrum. Um dieses Zentrum kreisen die Tools, die erweitern, bereichern und zum Experimentieren einladen.

Die leistungsstärksten Unternehmen strukturieren ihre Stacks wie ein Sonnensystem: mit einem stabilen, kontrollierten Kern, umgeben von flexiblen, kombinierbaren Tools.

Hier ist ein Beispiel für ein Content-Ökosystem:

  • CMS / DXP – bietet strukturierte, skalierbare Nutzererlebnisse
  • CMP – orchestriert Planung und Workflows
  • DAM – verwaltet freigegebene Assets
  • Analytics & BI – schließt den Kreislauf mit Performance-Einblicken. Personalisierungsplattform – passt Customer Journeys in Echtzeit an. Agentische KI – verbindet Intelligenz auf allen Ebenen. Um diesen Kern herum kreisen spezialisierte Tools, die Innovation und Geschwindigkeit hinzufügen – von SEO und Barrierefreiheit bis hin zu Social-Media-Publishing und Experimenten. Das Ergebnis? Ein modulares Ökosystem, das skaliert, ohne unter seiner eigenen Komplexität zusammenzubrechen. Eine einheitliche Plattform? Unbedingt! Hier erfahren Sie, warum ein fragmentierter Martech-Stack Ihre KI-Performance beeinträchtigt.

3 Komponenten für die Kernkomponierbarkeit

Für maximales Engagement benötigen Sie Daten, Inhalte und Personalisierung. Diese drei Elemente bilden zusammen den modularen Stack. Die Datenebene: Sie ist bereits in den meisten Stacks hochgradig integriert (und wird geschätzt) und ihre Integration wird immer nahtloser. Die Inhaltsebene: Sie gilt immer noch oft als Flaschenhals dieses Trios. Die Content-Erstellung ist nach wie vor fragmentiert und manuell, was die Skalierbarkeit im Vergleich zu den anderen Ebenen erschwert. Die Personalisierungsebene: Hier treffen Daten und Inhalte aufeinander, und Interessenten werden zu Kunden. Um die Personalisierung weiter zu verbessern, muss auch der Content-Prozess optimiert werden. Kurz gesagt: Während Datensysteme automatisiert, API-gesteuert und tief integriert sind, bleibt der Content über verschiedene Teams und Tools fragmentiert. Das Ergebnis sind Ineffizienz und Verschwendung:
  • 65 % der Content-Assets bleiben ungenutzt (State of B2B Content Marketing 2024)
  • 77 % der Teams haben bereits Schwierigkeiten, die Content-Nachfrage zu decken (Fast Company, 2025)
  • Die Nachfrage nach Content wird sich in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich verdreifachen (Fast Company, 2025) Um mitzuhalten, müssen Unternehmen Inhalte mit der gleichen architektonischen Disziplin behandeln wie Daten – und einen vernetzten Content-Lebenszyklus gestalten, der Folgendes umfasst: → Produzieren → Bereitstellen → Personalisieren → Analysieren → Lernen. Wenn Inhalte diesen Kreislauf durchlaufen, wird jedes Element mit jedem Zyklus intelligenter, schneller und wirkungsvoller.

Bühne frei für agentenbasierte KI: Die verbindende Intelligenz

KI ist nicht einfach nur ein weiteres Werkzeug im Technologie-Stack – sie ist das verbindende Element, das ihn zu einem Ökosystem macht.

Während traditionelle KI-Werkzeuge isoliert voneinander arbeiten, agiert agentenbasierte KI übergreifend, orchestriert Arbeitsabläufe und passt sich in Echtzeit an. Es ist der Unterschied zwischen der Automatisierung einer Aufgabe und der Optimierung des gesamten Systems.

Wenn agentische KI in den gesamten Content-Lebenszyklus integriert ist, bewirkt sie Folgendes:

  • Beschleunigt die Erstellung und Freigabe von Inhalten
  • Verbindet Daten- und Kreativteams durch gemeinsamen Kontext
  • Passt Inhalte in Echtzeit auf Basis von Leistungssignalen an

Anders ausgedrückt: KI ist nicht länger nur ein Sidekick, sondern wird zur operativen Logik des Systems.

Weitere Fakten und Statistiken finden Sie in unserem aktuellen Optimizely Opal AI Benchmark Report 2025.

Checkliste für Ihr Content-Ökosystem

Mehr Tools bedeuten nicht automatisch mehr Leistungsfähigkeit – zumindest nicht ohne Disziplin. Die erfolgreichsten Organisationen vereinfachen ihre Technologieinfrastruktur durch Governance, nicht durch bloßes Raten. Sie definieren klare Verantwortlichkeiten, standardisieren Taxonomien und überprüfen kontinuierlich Nutzung und ROI. Gute Governance bremst Teams nicht aus – sie gibt ihnen die Freiheit, schneller und mit Zuversicht zu agieren, im Wissen, dass das zugrundeliegende Ökosystem solide ist. Ein klarer und strukturierter Evaluierungsprozess ist notwendig, um bewusste und risikobewusste Entscheidungen hervorzuheben und letztendlich ein ausgewogenes Framework zu schaffen, das Innovation, Governance und langfristige Skalierbarkeit fördert. Laden Sie sich Ihre vollständige Checkliste für Ihr Content-Ökosystem (und ein Beispiel-Content-Ökosystem als Inspiration) herunter, indem Sie das vollständige Whitepaper herunterladen.

Fazit

Composability ist kein Chaos. Es ist Choreografie.

Richtig umgesetzt, verwandelt Composability unverbundene Tools in ein kohärentes, KI-gestütztes Ökosystem – eines, das sich kontinuierlich an die Kunden anpasst, Workflows beschleunigt und über alle Kanäle hinweg Mehrwert bietet.

Lesen Sie das vollständige Whitepaper – Composable by Design: Building an Agentic Content Ecosystem – um zu erfahren, wie führende Marken Agilität, Intelligenz und langfristiges Wachstum gestalten.