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Die Entwicklung von Chase UK verlief in klar abgegrenzten Phasen: Im ersten Jahr stand die Kundengewinnung im Vordergrund, im zweiten Jahr wurde die Frage gestellt: „Führen diese Kunden die gewünschten Aktionen aus?“, und im dritten Jahr lag der Fokus darauf, „gute Geschäftsmöglichkeiten für sie zu schaffen, die zur Erreichung unserer Geschäftsziele beitragen.“
ClassPass durchlief einen ähnlichen Wandel und entwickelte sich von einem marketingorientierten Programm, das „optimale Botschaften und Bilder“ testete, hin zur Zusammenarbeit mit Produkt-, Entwicklungs-, Preis-, Bestands- und Kundenerlebnisteams. Heute nutzt das Unternehmen SQL, um „Down-Funnel-Metriken“ zu analysieren, die die Produktnutzung und die Auswirkungen auf den Umsatz nach der Anmeldung aufzeigen.
Alexander betonte die Wichtigkeit der Standardisierung: „Wir haben schließlich unsere eigene interne Statistikbibliothek erstellt … eine eigene Metrikbibliothek, die so standardisiert ist, dass wir eine einheitliche Sicht auf die richtigen Metrikdefinitionen haben.“ Warum? „Sobald man unterschiedliche Definitionen verwendet und unterschiedliche Zahlen angibt, entsteht Verwirrung.“
Nina teilte außerdem ihren Ansatz: „Wir haben uns von der Frage, wie viele Tests wir durchführen können, zu einer Vielzahl durchdachter Aufgaben entwickelt, die direkt auf die Unternehmensziele ausgerichtet sind. Und wenn dies nicht der Fall ist, fragen wir uns: Warum tun wir das überhaupt?“
6) 🚀 10 wirkungsvolle Schritte zur Transformation Ihres Experimentierprogramms (die Sie sofort umsetzen können)
Sid Arora, Leiter der Produkt-Experimente bei Yelp, präsentierte 10 wirkungsvolle Tipps, um Ihr Experimentierprogramm von statisch zu strategisch zu transformieren.
Hier sind sie:
Machen Sie es immer einfach Führt Experimente durch. Wenn euer Team das Testen als schwierig empfindet, wird es das nicht tun.
Messt, was zählt. Stellt sicher, dass euer Team nicht nur oberflächlichen Experimentierkennzahlen hinterherjagt.
Verknüpft Experimente immer mit übergeordneten Unternehmenszielen. Jeder Test sollte die Frage beantworten: „Was wollen wir erreichen?“
Beginnt mit einer Geschichte, nicht mit Statistiken. Fragt euch: „Welche Geschichte wird uns dieses Experiment erzählen?“
Schafft ein Experimentgedächtnis im Unternehmen. Dokumentiert, was funktioniert hat und was nicht.
Stellt das Lernen immer in den Vordergrund. Experimente sollen nicht beweisen, dass ihr Recht habt – sie sollen euch klüger machen.
Gestaltet entscheidungsorientiert. Führe Tests nur durch, wenn sie zu einer klaren und fundierten Entscheidung beitragen.
Schaffe stets eine transparente und sichere Umgebung, in der Fehler erlaubt sind. Teams gehen keine Risiken ein, wenn ein Scheitern Schuldzuweisungen bedeutet.
Verwandle „Ich denke“ in „Lasst uns testen“. Das beseitigt Meinungen und konzentriert sich auf Fakten.
Bring Teams bei, ungeeignete Tests frühzeitig zu beenden. Wenn ein Test fehlerhaft oder unklar ist, brechen Sie ihn sofort ab.
Mit Blick auf die Zukunft prognostiziert Sid drei wesentliche Veränderungen durch KI: den Übergang von einfachen A/B-Tests zu komplexen multivariaten Tests, den Einsatz von KI als „Experimentierstratege“, um vergangene Tests nach Mustern zu durchsuchen, und die Verlagerung des Fokus von der Testgeschwindigkeit hin zu dem Team, das „am schnellsten lernt und diese Erkenntnisse im Laufe der Zeit verstärkt“.
Test + Learn 2026 ist da!
Die diesjährige Veranstaltung findet am 17. Juni statt. Zwei Stunden, fünf Sessions – jede Phase des Experimentierprozesses wird durch KI beschleunigt. Elena Verna kehrt als Keynote-Speakerin zurück, begleitet von Teams der BBC, Salesforce, Huel, ASOS und Kingfisher.
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